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Zwei der fünf Berliner WM-Teilnehmer studieren an der TU Berlin

Mit Meike Kröger und Carsten Schlangen nehmen zwei Studierende der Technischen Universität Berlin an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften teil. Das weltgrößte Sportereignis des Jahres findet vom 15. bis 23. August 2009 in Berlin statt.

Meike Kröger: ein aufgehender Stern in der deutschen Hochsprung-Szene

Durch beeindruckende Leistungen machte die Deutsche Junioren-Meisterin von 2008 im Vorjahr auf sich aufmerksam. Ein WM-Start schien jedoch nach einer Bänderverletzung, die sie sich im Frühjahr zuzog, lange gefährdet. Sie konnte deshalb an wichtigen Wettkämpfen nicht teilnehmen. Trotz fehlender A-Norm wurde sie vom Deutschen Leichtathletik-Verband in letzter Minute doch noch für die WM nominiert. Überzeugt haben dürfte nicht zuletzt ihr Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften: Mit einer persönlichen Bestleistung von 1,93 Meter und dem zweiten Platz hinter der derzeit überragenden Ariane Friedrich bewies sie ihre internationale Konkurrenzfähigkeit. Dennoch sieht Meike Kröger in der WM in erster Linie eine gute Möglichkeit, Erfahrungen bei einem internationalen Wettkampf zu sammeln. Ihr Fernziel lautet: London 2012. Und dass ihr das Architekturstudium nicht unwichtig ist, machte sie kürzlich in einem Interview des Spikes-Magazins deutlich: „Ich studiere und mache nebenher Leichtathletik – nicht umgedreht“.

Carsten Schlangen will ins Finale!

Auch Carsten Schlangen studiert Architektur. Der 1500-Meter-Läufer qualifizierte sich bereits im Juni beim DKB-Istaf mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:34,60 Minuten. Er blickt auf eine bisher erfolgreiche Saison zurück, in der er zum dritten Mal deutscher Meister wurde. Zweimal hat er im vergangenen Jahr wichtige Finaleinzüge knapp verpasst: bei den olympischen Spielen in Peking und bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Valencia. Umso wichtiger ist ihm sein Ziel für diese Weltmeisterschaften in Berlin: das Finale! Der 28-Jährige gilt als Späteinsteiger in den Spitzensport. In den vergangenen drei Jahren konnte er beständig seine Bestzeiten verbessern – und gleichzeitig erfolgreich sein Studium an der TU Berlin betreiben.