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29.08.2019

Wolf Niclas Schröder erreicht Viertelfinale bei Ruder-WM

Wolf Niclas Schröder hat sein Ziel einer vorzeitigen Olympia-Qualifikation bei der Ruder-Weltmeisterschaft in Linz nicht erreicht. Ein sechster Platz im Viertelfinale reichte für den TU-Bauingenieur-Studenten, der mit Paul Gebauer im Zweier antrat, nicht für den Einzug ins Halbfinale. Für eine vorzeitige Qualifikation wäre insgesamt Platz elf - also Platz fünf im B-Finale - nötig gewesen.

Nach einem guten Start konnte das Duo kurzzeitig die Führung übernehmen. Allerdings zogen die Boote aus Australien, Spanien, Serbien und Tschechien bald am DRV-Team vorbei, das bei der 1.000-m-Marke auf den sechsten Rang zurückgefallen war. Gegenüber rudern.de sagte Paul Gebauer: „Nach etwa 500 m haben wir den Anschluss verloren, da waren wir raus aus dem Feld und es war schwierig wieder reinzukommen“.

Für Wolf Niclas Schröder ist der Zweier eine eher ungewöhnliche Bootsklasse. Seine größten Erfolge feierte er im Männer-Vierer (WM 2017: Pl. 6) und Männer-Achter (2018: U23-WM, Pl. 4). Im Zweier sei "man wirklich fast allein", sagt er über die Bootsklasse: "Man merkt sofort, was der andere oder man selbst falsch macht", so Schröder in einem Video auf der Facebookseite "Deutschlandachter". Sie seien nicht die physisch stärksten, würden aber "sehr konzentriert, sehr akribisch jeden Schlag" an sich arbeiten. "Und das ist es, was uns ausmacht". Bleibt zu hoffen, dass das Duo mit gleicher Akribie weiter arbeitet und physisch noch etwas zulegt - damit der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen von Tokio doch noch wahr wird. (M.K., mit "rudern.de" und "Deutschlandachter")

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