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12. August

Die Spiele von London enden heute mit einer Goldmedaille für die deutschen Hockey-Herren. Mit dabei ist der Berliner Martin Häner vom BHC, der nach seinem Jahr beim englischen Erstligisten East Grinstead ein Semester an der TU Berlin studierte, bevor er seinen Wunsch-Studienplatz in der Medizin bekam.

Am Abend findet die grandiose Abschlussfeier statt. Linus Lichtschlag twittert ungeduldig:"Was ist denn im Stadion los? Wir stehen draußen - nicht das die Party ohne uns steigt!" Kurze Zeit später: "Wir stehen in den Katakomben des Stadions. Die Fahnenträgerinnen sehen lustig aus.."

Was dann folgt, drücken die Bilder vermutlich am besten aus. Kommentar hinterher: "Es war bunt, laut, verrückt : Toll!"

Der letzte Tweet des Tages lautet:
"Ohne Sicherheitskontrolle ins Dorf zurück. Am letzten Tag werden sie doch schwach... na hoffentlich geht das gut!" Das hoffen wir auch.

11. August

Die 4x100 Meter Staffel der Frauen mit Leena Günther sind nach erfolgreichem Vorlauf gestern im Finale Fünfte geworden, prima!

9. August

Heute abend ab 21:20 Uhr finden die Vorläufe der 4x100 Meter Staffel der Frauen statt. Startläuferin ist Leena Günther, eine junge Sprinterin, die in Köln Medizin studiert. Einer unserer TU-Sport-Kollegen, selbst Leichtathlet und ehemals in Köln tätig, hat Leena in frühen Jahren trainiert.

Nicht nur deshalb schauen wir heute mit besonderer Spannung auf den Wettkampf: Über Leena gibt es eine Youtube-Dokumentation. Ein Filmteam hat die junge Sportlerin das Jahr über an wichtige Stationen auf ihrem Weg nach London begleitet. Diese Filme zeigen ganz schön, welche körperlichen und psychischen Belastungen studierende Spitzensportler/innen auf sich nehmen, welche höhen und Tiefen es in der Vorbereitungsphase gibt:

5. August

Heute abend findet das Halbfinale über 1500 Meter statt. Es laufen zwei Gruppen, die jeweils ersten fünf Läufer und die zwei Zeitschnellsten der übrigen Läufer kommen weiter. Für Carsten Schlangen wird es nach dem anstrengenden Lauf von Vorgestern schwer.

Im Mittelpunkt der Leichtathletik-Wettbewerbe steht heute allerdings der 100 Meter Sprint der Männer und damit die Frage: Wer ist der schnellste Mann der Welt?

Wer die Aufmerksamkeit auf etwas Anderes lenken möchte, hat es schwer. Carsten gelingt es wieder einmal. Er ist ein Meister der Kommunikation: Um auf die Weltmeisterschaft 2009 in Berlin aufmerksam zu machen, ließ er sein Konterfei auf Bau-Wasserrohre montieren und schrieb eine tägliche Kolumne im "Tagesspiegel". anlässlich der diesjährigen Europameisterschaft in Helsinki spielte er für die ARD-Sportschau den Fremdenführer in der Stadt, in der er einmal ein Studienjahr verbrachte. Heute hat er sich etwas Besonderes ausgedacht: Seine Freundin berichtet auf "Radio 1" live über ihren Besuch im Olympischen Dorf - mit Einblicken, die Journalisten/innen sonst verborgen bleiben.

2. August

Zwei TU-Studenten treten heute beim Rudern an: Eric Knittel steht im B-Finale der Männer-Doppelzweier, bei dem es um die Plätze sieben bis zwölf geht - und Linus Lichtschlag kämpft im Halbfinale um einen der drei Finalplätze im leichten Doppelzweier der Männer.

Das Team des TU-Sports versammelt sich daher gemeinsam um einen Bildschirm und verfolgt die Rennen: Eric und sein Partner Stephan Krüger werden Dritte - insgesamt ist das Platz neun.
Linus und sein Partner Lars Hartig erreichen ebenfalls hinter dem dänischen und dem neuseeländischen Boot den dritten Platz und schaffen damit den Finaleinzug. Herzlichen Glückwunsch!

 

1. August

Als Höhepunkt des heutigen Olympia-Tages gilt wohl zu Recht das Finale der Ruder-Achter. Schon seit Tagen wird in den Medien ein Spannungsbogen aufgebaut, der am heutigen Finaltag seinen - möglichst goldenen - Abschluss finden soll.

Der an sich bedauerliche "Untergang" des deutschen Achters bei den letzten Olympischen Sommerspielen in Peking hilft nun dabei, die Erwartungen noch ein wenig zu steigern. Angeblich soll die alte Niederlage endgültig vergessen gemacht werden. Doch fast genüsslich erinnern Medien daran: "Desaster im Rudern", "Olympia-Debakel" lauten die alten Überschriften, auf die verlinkt wird.

Natürlich geht der Blick auch nach vorn: In einem Tagesspiegel-Beitrag ist von "Mythos" die Rede, von "Hünen", von "perfekter Synchronität". So ein Achter, der ins Gleiten kommt, sieht nicht nur ehrfurchtgebietend und schön aus. Er ist auch aus technischer Sicht ein interessantes Gebilde: Wilde Kräfte wirken auf das schmale, knapp 100 kg schwere Boot ein, wenn acht großgewachsene Athleten sich knapp sechs Minuten lang daran bis nahe an die Erschöpfungsgrenze verausgaben.
Da kann es nur helfen, wenn in der Live-Übertragung des ZDF ein ausgewiesener Experte kurz vor dem Rennen die wichtigsten Zusammenhänge erläutert: Es ist der fünffache Weltmeister und zweifache Olympiamedaillen-Gewinner Prof. Dr. Roland Baar, der seit einem Jahr an der TU Berlin Leiter des Fachgebiets Verbrennungskraftmaschinen ist.

Auch im Boot ist technischer Sachverstand vertreten. Einer der "Hünen" ist Andreas Kuffner, der an der Beuth-Hochschule für Technik Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Rudern gilt als ein "Akademikersport" und als der DRV-Achter heute als Erster über die Ziellinie glitt, war dies auch eine schöne Belohnung für alle, die sich an den Hochschulen für Duale Karrieren in Studium und Sport engagieren.

 

30. Juli

Nach dem erfolgreichen Beginn der Spiele für Eric und Linus rücken nun bereits die Halbfinal-Rennen in den Blickpunkt: Morgen geht es für Eric um den Einzug in das Finale im Männer-Doppelzweier. Das Rennen findet um 13:20 Uhr (MESZ) statt.

Die Halbfinal-Rennen der leichten Doppelzweier mit Linus werden am Mittwoch und Donnerstag ausgetragen. Heute war auf der offiziellen London 2012-Seite noch nicht zu sehen, wann Linus starten wird. Eine gute Quelle ist übrigens Twitter. Linus twitterte heute: "Ausgeschlafen, gemütliches Frühstück in der Morgensonne und jetzt zum Training. Ein perfekter Tag zum Erholen!"

27. Juli

Mehrere Medien, darunter die "Süddeutsche Zeitung" berichten heute von einem Zusammenbruch des Twitter-Netzwerks und spekulieren über einen Zusammenhang mit den Olympischen Spielen.
Am gestrigen Donnerstag war der Dienst etwa eine Stunde nicht erreichbar. Fest steht, dass so viele Sportler/innen wie nie zuvor online über ihre Olympia-Erlebnisse berichten und damit Mediengewohnheiten verändern. Auch der DOSB hat eine Twitter-Liste von Athleten/innen der deutschen Olympiamannschaft veröffentlicht. Mittelfristig könnte es gewaltige Auswirkungen für die Vermarktung der Spiele haben, wenn eine zunehmende Zahl von Menschen Olympia über soziale Netzwerke und nicht mehr ausschließlich über das Fernsehen verfolgt.

Noch vor vier Jahren gab es eine ganz andere Situation: Bei den Spielen in Peking herrschte eine große Verunsicherung bei den Athleten/innen, ob das Führen privater Blogs überhaupt erlaubt sei. Im Eintrag des TU-Sport-Olympiatagebuchs vom 5. August 2008 hieß es unter der Überschrift "Verwirrung um Blogs":

Dürfen Sportler/innen während der Spiele Blogs führen? Unterschiedliche Antworten auf diese Frage waren in den letzten Tagen in den Medien zu finden.
NEIN – so hieß es: Jegliche „journalistische Tätigkeit“ – dazu zählt das Führen eines Weblogs – ist während der „Wettkampfperiode“, also vom 27. Juli bis 29. August, für Athleten/innen verboten. Nicht etwa, weil es die gestrenge Zensur des Gastlandes so wollte, sondern weil es die IOC-Regel 49 so vorsieht.
JA – so lautet die neue Antwort: Das IOC hat die Regel bereits im Herbst letzten Jahres geändert – ohne dass dies bisher von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Neuerdings dürfen Olympia-Teilnehmer/innen ein privates Journal im Internet führen.

25. Juli

Auch von Linus hat der TU-Sport Karten bekommen, die wir übrigens gern weitergeben! Zwei Tage vor Beginn der Spiele steigt die Spannung. Denn die Ruderer haben ihre ersten Vorläufe schon am Wochenende. Eric beginnt im Doppelzweier der Männer. Die Rennen starten am Sonnabend um 11:30 Uhr. Linus´ erstes Rennen findet am Sonntag ab 12:10 Uhr unserer Zeit statt. Viel Erfolg!

24. Juli

Drei Tage vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 2012 erreicht den TU-Sport eine Karte aus London: Tina Manker vom deutschen Frauen-Doppelzweier sendet Grüße und bedankt sich für Unterstützung im vergangenen Winter. Damals hatten einige unserer studierenden Ruderinnen und Ruderer einen TU-Bus für ihr Trainingslager nutzen können. Und da Tina an der HU studiert, bedankt sie sich bei uns für die mittlerweile eigentlich selbstverständliche Kooperation der Hochschulen. Das finden wir sehr aufmerksam und nett. Schließlich steckt die Weltmeisterin im Doppelvierer von 2011 kurz vor Beginn der Spiele in der Endphase ihrer Vorbereitungen. Außerdem gibt es im Rudern viele Bezüge zwischen den Hochschulen: So gewann Tina beispielsweise 2008 gemeinsam mit der TU-Studentin Sophie Paul (Dunsing) Gold im Doppelzweier bei der U23 Weltmeisterschaft.

Wir wünschen Tina und ihrer Partnerin Stephanie Schiller alles Gute und viel Erfolg bei den Spielen!