Es ist eine schöne Tradition zum Ausklang der Sommersaison: Auch dieses Jahr hat der Olympiastützpunkt Berlin (OSP) wieder an den Wannsee geladen, um erfolgreiche Berliner Sportler*innen zu feiern, auf das noch laufende Jahr zurück- und auf kommende Höhepunkte vorauszublicken.
Eine wichtige Entscheidung für Berlin steht unmittelbar bevor: In wenigen Tagen will der DOSB auf seiner Mitgliederversammlung darüber abstimmen, welche deutsche Stadt oder Region für eine Olympiabewerbung antreten soll.
Für viele Athlet*innen und Berlins Sportsenatorin Iris Spranger stand fest, dass gegen die internationale Konkurrenz von Istanbul oder Rom nur die deutsche Hauptstadt eine Chance hat – und nicht München oder das Ruhrgebiet.
Egal, wie es ausgeht: Ganz sicher nicht mehr aktiv daran teilnehmen wird der Ruderer Anton Finger, der kürzlich seinen Master in Wirtschaftsingenieurwesen an der TU erworben hat. Bei den Spielen von Paris erreichte er im Männer-Doppelvierer Platz fünf. Jetzt beendete er seine Karriere und wurde feierlich von der OSP-Gemeinde verabschiedet.
Der Wasserspringer Tom Waldsteiner hat auch ein Studium an der TU abgeschlossen – in seinem Fall Biotechnologie. Er blickt auf zahlreiche Podestplatzierungen vor allem im Synchronspringen zurück.
Für seinen zehnten Platz im Eiskunstlaufen bei den Spielen von Mailand und Cortina wurde der TU-Student Robert Kunkel gewürdigt. Mit seiner Partnerin Annika Hocke trainiert er seit kurzem wieder in Berlin, nachdem beide vier Jahre in Bergamo gelebt hatten. Zur Ehrung brachten sie ihren kleinen Hund mit, den sie seit kurzem haben.










